Veränderungen für Radfahrerer in der Corona Krise
Fahrradfahren während Corona

Seit Mitte März sind schwierige Zeiten angebrochen. Die Corona Pandemie hat zu gravierenden Veränderungen in unterschiedlichen Bereichen, so auch im Bezug auf Touren mit dem Fahrrad, geführt. Doch während viele Branchen einbrechen und sich zum Negativen entwickeln, gewinnt Fahrradfahren in der Corona Krise an Bedeutung. 

Mittwoch, 03.06.2020, 10:46 Uhr aktualisiert: 03.06.2020, 10:59 Uhr
Foto: Photo by Flo Karr on Unsplash

Öffentliche Verkehrsmittel vs. Radfahren und frische Luft 

Wir müssen 1,50 Meter Abstand halten und im Kontakt mit anderen Menschen eine Alltagsmaske tragen. Das ist neben dem bereits gelockerten Kontaktverbot die größte Einschränkung, die mit Covid-19 einhergeht und für Veränderungen im zwischenmenschlichen Bereich sorgt. Öffentliche Verkehrsmittel werden heute seltener genutzt als vor der Pandemie. Warum? Weil es kaum möglich ist, Infektionsquellen im öffentlichen Nahverkehr zu vermeiden und dem Risiko aus dem Weg zu gehen. Das Fahrrad hat sich bei vielen Menschen als echte Alternative etabliert und ist viel mehr als eine Notlösung, von der Sie nach der Aufhebung der Eindämmungsverordnungen wieder ablassen. Radfahren macht unabhängig, stärkt das Immunsystem und ist eine ideale Fortbewegung zur Arbeit und auf privaten Wegen. Sie sind sportlich aktiv, meiden Busse & Bahnen und schonen die Umwelt. In den aktuell schwierigen und von zahlreichen Verordnungen geprägten Zeit ist das Radfahren eine echte Entspannung. Die Einhaltung der Abstandsregeln fällt deutlich einfacher als in Bussen und Bahnen.

Auf dem Fahrrad brauchen Sie keine Maske, sondern lediglich Ihren Helm, der Sie bei Unfällen vor Kopfverletzungen schützt. Von Gruppenfahrten sollten Sie im Moment aufgrund der Verbote noch absehen. Doch einem Familienausflug mit dem Fahrrad steht nichts entgegen. Wie Sie sehen, gibt es viele gute Gründe, aufs Rad zu steigen und gleich mehrere positive Effekte für Ihre Gesundheit und die Fortbewegung zu verbinden. 

Schaffen Sie sich Ihre persönliche Freiheit!

Jeder von uns definiert den Begriff Freiheit anders. Seit der Corona Krise haben die meisten von Ihnen eine neue, ganz andere Auffassung von Freiheit. Während Freiheit für Sie vor Covid-19 vor allem in Fernreisen und Gruppentreffen bestand, haben Sie aktuell eine neue Perspektive eingenommen. Immer mehr Menschen schätzen die kleinen Dinge, die früher selbstverständlich waren oder gar nicht auf der Agenda standen. Eine Tour auf dem Rad, der frische Wind und die Freiheit der uneingeschränkten Bewegung machen glücklich. Es geht nicht darum, Höchstleistungen zu erbringen und Ihr Limit der Kondition zu überschreiten. Vielmehr führt das  Fahrradfahren in der Corona Krise  dazu, dass Sie sich nicht aus Sorge vor einer Infektion ausschließlich in den eigenen vier Wänden aufhalten. Es ist verständlich, dass die Angst bei Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln angestiegen ist. Seitdem Virologen darüber berichteten, dass die größte Infektionsquelle Griffe und andere glatte Oberflächen sind, werden von unbekannten Menschen genutzte Gegenstände mit deutlich mehr Skepsis betrachtet als bisher. 

Ihr eigenes Fahrrad, das niemand außer Ihnen nutzt, stellt keinerlei Risiko für eine Erkrankung dar. Vielmehr tun Sie Ihrem Körper etwas Gutes, in dem Sie sich sportlich aktiv betätigen und Ihr Immunsystem an der frischen Luft stärken. In puncto Fortbewegung werden die Veränderungen auch nach Corona bestehen bleiben. Es ist ein Fakt, dass Radfahren schnell zur Passion und zu einer Lebenseinstellung wird.

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