Mit Betriebsarzt klären
Lesebrillen-Träger brauchen oft auch Bildschirmbrille

Brennende Augen oder eine verschwimmende Schrift: Wer an diesen Symptomen leidet, der sollte darüber nachdenken, sich eine Brille für die Arbeit am Computer zuzulegen. Unter Umständen müssen Arbeitnehmer die Brille nicht einmal selbst zahlen.

Montag, 04.06.2018, 13:46 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 04.06.2018, 13:41 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 04.06.2018, 13:46 Uhr
Lesebrillen-Träger benötigen häufig auch eine Brille für das Arbeiten an einem Computer. Foto: Sebastian Gollnow

Berlin (dpa/tmn) - Wer eine Lesebrille nutzt und am Computer arbeitet, braucht häufig auch eine sogenannte Bildschirmbrille. Bei vielen normalsichtigen Menschen ist es etwa ab Mitte 40 so weit, erklärt die Prüforganisation Dekra.

Arbeitnehmer sollten dann vom Betriebsarzt abklären lassen, ob die Lesebrille auch für den Monitor reicht oder eine spezielle Sehhilfe nötig ist. Die Kosten für eine solche Brille muss dann in der Regel der Arbeitgeber tragen.

Typische Anzeichen für Augenprobleme bei der Bildschirmarbeit sind brennende Augen oder verschwimmende Schrift. Häufig führen Sehschwierigkeiten auch zu einer ungesunden Kopfhaltung. Die Folge sind dann zum Beispiel Nackenschmerzen. Bekämpfen lassen sich die Symptome mit regelmäßigen Bildschirmpausen im Arbeitsalltag, am besten verbunden mit etwas Bewegung - und sei es nur der Gang zum Drucker.

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