40-Millionen-Euro-Projekt
Freiberger Campus bekommt Bibliothek mit Hörsaalzentrum

An der TU Bergakademie Freiberg wird Platz gemacht. Die alte Bibliothek weicht einem Neubau. In einem Jahr sollen hier nicht nur die Bücherbestände unterkommen, sondern auch 480 Arbeitsplätze sowie ein Eltern-Kind-Raum und ein Medien-Labor.

Montag, 07.09.2020, 14:57 Uhr aktualisiert: 07.09.2020, 15:02 Uhr
In der neuen Uni-Bibliothek und dem dazugehörigen Hörsaalzentrum der TU Bergakademie Freiberg sollen auch 480 Arbeitsplätze entstehen. Die Fertigstellung ist bis zum Wintersemester 2021/2022 geplant. Foto: Robert Michael

Freiberg (dpa/sn) - Vom Wintersemester 2021/2022 an sollen Studierende der TU Bergakademie Freiberg mehr Platz zum gemeinsamen Lernen bekommen. Auf dem Campus entsteht - trotz Corona planmäßig - ein Bibliotheksneubau samt Hörsaalzentrum, wie die Universität mitteilte.

In dem Gebäude wird es auf drei Etagen 480 Plätze geben - von festen über mobile und Lounge-artige Treffpunkte bis zum Eltern-Kind-Raum. Damit fördere die TU das barrierefreie Lernen und Entwickeln von Ideen und Projekten und werde künftigen Anforderungen der Digitalisierung gerecht, sagte der amtierende Kanzler Jens Then.

Als «Glanzstück innovativer Lehre» entsteht auch ein Raum, wo Studenten mit unterschiedlichen Medien selbst 3D-Modelle erarbeiten oder an bestehenden Modellen aus der Chemie (Moleküle), der Paläontologie und dem Bergbau (Maschinen) Einblicke in die aktuellen technischen Entwicklungen erhalten.

Der Neubau ersetzt das in den Jahren 1977 bis 1980 errichtete Bibliotheksgebäude. Der Freistaat investiert rund 40 Millionen Euro in das Projekt.

© dpa-infocom, dpa:200907-99-463475/3

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