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B2B-Unternehmen unter Zugzwang – E-Procurement als Lösung

Der Konkurrenzdruck unter B2B-Unternehmen steigt rasant. Zunehmende Kundenansprüche zwingen die Betriebe zu innovativen Maßnahmen und kontinuierlichen Anpassungsmaßnahmen. Um am Markt zu bestehen und die  Lücken in den Auftragsbüchern zu schließen, konzentrieren sich einige auf das sogenannte E-Procurement. Mit dem intelligenten Einkauf lassen sich unter anderem kurze Lieferzeiten, ein vielfältiges Portfolio und konkurrenzfähige Preise erzielen. Das Logistikzentrum von Conrad in Wernberg zählt zu den modernsten Distributionsanlagen Europas. Das hauseigene Online-Procurement-Systemdient, basierend auf einer Cloud-Plattform, als Vorbild für andere.

Montag, 13.04.2015, 11:12 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 13.04.2015, 11:08 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 13.04.2015, 11:12 Uhr

Auf Folgeaufträge können sich Unternehmer selbst im Bereich des Business-to-Business-Geschäfts (B2B) nicht mehr verlassen. Distributoren sind heute gefordert der Logistik erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken, um den wachsenden Ansprüchen der Kundschaft gerecht zu werden. Während es früher ausreichte ein großes Warenangebot, faire Preise und annehmbare Lieferzeiten zu gewähren, müssen Betriebe im 21. Jahrhundert weitaus mehr liefern. Neben einer individuellen Kundenspezifizierung ist es die Online-Produktbeschaffung, die überzeugt.

E-Procurement – Der intelligente Einkauf

Intelligentes Einkaufen beginnt innerhalb von Unternehmen bereits mit der intensiven Recherche nach geeigneten Lieferanten und Produzenten. Nicht nur separierte B2B-Plattformen für spezielle Branchen werden für die Kontaktaufnahme herangezogen. Auch Businessportale zu lokalen Messen erfreuen sich großer Beliebtheit. So suchen Einkäufer Daten und Fakten von Herstellern, Lieferanten und Großhändlern für die anschließende Produktbeschaffung unter anderem auf dem Businessportal  productpilot.com der Messe Frankfurt. Die B2B-Partner werden nach strengen Kriterien ausgewählt. Dass intelligentes Einkaufen angesichts des erhöhten Preis- und Leistungskampfes immer wichtiger wird, ist daher kaum verwunderlich. E-Procurement gewinnt an Attraktivität. Elektronische Warenbeschaffungssysteme bieten den Vorteil, dass Einkäufer mit internetfähigen Geräten rund um die Uhr Güter kaufen können. Damit einhergeht eine Maximierung von Effizienz, Flexibilität und Geschwindigkeit im Wareneinkauf. E-Procurement zählt momentan zu den markanten Unterscheidungsmerkmalen womit sich Unternehmen von Mitbewerbern abheben und Kunden gewinnen können. Da viele Betriebe nach wie vor davon überzeugt sind, dass es ausreicht mit Online-Shops und Print-Katalogen Kunden zu halten, haben diejenigen, die E-Procurement einsetzen, merkbare Vorteile am Markt.

Online-Procurement - Systeme der Zukunft

Am Beispiel Conrad kommt ein Online-Procurement-System zum Einsatz, das auf einer integrierten Cloud-Plattform basiert. Das sogenannte „ Conrad Smart Procure“ gewährleistet einen einfachen Zugriff, die Einsparung von Prozesskosten und das Gestalten von kundenspezifischen Kaufprozessen. Interne Abläufe werden mit derartigen Systemen vereinfacht und beschleunigt. Bei Online-Procurement-Systemen profitieren Unternehmen zudem vom Echtzeit-Zugriff jedes Berechtigten. Somit können Aufträge, Daten und Versanddetails aktualisiert werden. Die Fehlerquote wird drastisch gesenkt. Vorteilhaft ist auch, dass der Kundenaufwand minimiert wird. Das wiederum hat eine höhere Kundenzufriedenheit zur Folge, Unternehmen werden konkurrenzfähig. Erlaubt ein System, wie das von Conrad, intelligentes Tracking zu betreiben und Einkaufsaktivitäten zu beobachten, erhalten Nutzer gleichzeitig ein praktisches Kontrollsystem.

Wie stark Online-Procurement-Systeme die B2B-Märkte konkret beeinflussen werden, bleibt abzuwarten. Fakt ist, dass E-Procurement bereits in einigen Branchen Wettbewerbsvorteile verschafft und zukunftsorientierte Einkäufer nicht mehr darauf verzichten können.

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