Teurer Badespaß
Rom will Brunnen besser schützen

Eine kleine Abkühlung in der Hitze? Wer in der italienischen Hauptstadt während der Sommermonate danach sucht, sollte sich tunlicht nicht ein Bad in Brunnenwasser entscheiden. Das wird dort nicht mehr gern gesehen.

Dienstag, 13.06.2017, 09:32 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 13.06.2017, 09:27 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 13.06.2017, 09:32 Uhr
Ein Mann springt ins Wasser des Trevi-Brunnens in Rom. Foto: Alessio Taralletto

Rom (dpa) - Wer Roms historischen Brunnen zu nahe kommt, muss künftig tief in die Tasche greifen. Strafen in Höhe von 40 bis 240 Euro können verhängt werden, wenn an den Brunnen gepicknickt wird, Kleidung oder Tiere darin gewaschen werden oder in ihnen gebadet wird.

«Die Schönheit von Rom muss von allen respektiert werden», sagte die Bürgermeisterin der italienischen Hauptstadt, Virginia Raggi, in einer Videobotschaft auf Facebook.

In den vergangenen Wochen gab es immer wieder Berichte über Menschen, die in Meisterwerken wie dem Trevi-Brunnen oder der Fontana della Barcaccia vor der Spanischen Treppe badeten oder an ihnen hochkletterten. Das nun verabschiedete Dekret ist bis Ende Oktober gültig.

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