Geduld gefragt
Noch einmal Staurisiko durch Urlaubsrückkehrer

Im letzten Bundesland enden die Sommerferien. Das bringt mancherorts noch mal viel Verkehr auf die Autobahnen. Zusätzlich zählen die Autoclubs viele Baustellen. Welche Routen sind besonders betroffen?

Donnerstag, 10.09.2020, 10:07 Uhr aktualisiert: 10.09.2020, 11:00 Uhr
In Baden-Württemberg sowie Luxemburg und in Teilen Österreichs enden die Sommerferien. Das könnte vor allem im Süden Deutschlands für volle Autobahnen sorgen. Foto: Armin Weigel

Berlin (dpa/tmn) - Viel Verkehr und höheres Staurisiko - darauf stellen sich Autofahrer am kommenden Wochenende (11. bis 13. September) besser ein.

In Baden-Württemberg sowie Luxemburg und in Teilen Österreichs enden die Sommerferien. Das bringt laut Auto Club Europa (ACE ) und ADAC besonders im Süden der Republik noch einmal mehr Reisende auf die Autobahnen. Auch der Pendlerverkehr um große Ballungsräume am Freitag und aktuell rund 800 Autobahnbaustellen bremsen den Verkehrsfluss. Aktuell beobachtet der ADAC vor allem auf der A 3 (Nürnberg-Würzburg) und der A 7 (Kassel-Hannover) rege Bautätigkeit.

Je nach Wetterlage machen sich noch Spät- und Kurzurlauber auf den Weg, was auch Nebenstrecken und die Routen zu typischen Feriengebieten belasten kann. Allerdings sollten Autofahrer sich auch bereits auf wechselhaftes, frühherbstliches Wetter einstellen.

Auf folgenden Autobahnabschnitten ist auch aufgrund von Baustellen in jeweils beiden Richtungen am Wochenende mit Staus zu rechnen:

A 1 Puttgarden - Hamburg - Bremen
A 3 Passau - Nürnberg - Würzburg
A 5 Basel - Karlsruhe
A 6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
A 7 Flensburg - Hamburg - Hannover und Füssen/Reutte - Ulm Würzburg
A 8 Salzburg - München - Stuttgart - Karlsruhe
A 9 München - Nürnberg - Halle/Leipzig
A 10 Berliner Ring
A 61 Ludwigshafen - Koblenz
A 81 Singen - Stuttgart - Heilbronn
A 93 Kufstein - Inntaldreieck
A 95 München - Garmisch-Partenkirchen
A 99 Umfahrung München

In Österreich und in der Schweiz füllen sich ebenfalls die Fernstraßen. Staugefährdet sind laut den Autoclubs vor allem die Transitrouten in nördlicher Richtung. So können auf der Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken-, Rheintal- und Gotthard-Route Störungen auftreten. Kommt es vor dem Gotthardtunnel zu Wartezeiten ab einer Stunde, kann die Strecke Chur - San Bernardino (A 13) als Ausweichroute dienen, so der ACE.

Über die Wartezeiten an den deutsch-österreichischen Grenzübergängen Walserberg, Kiefersfelden und Suben informiert die österreichische Infrastrukturgesellschaft Asfinag online .

© dpa-infocom, dpa:200907-99-462320/2

Nachrichten-Ticker