Costa und MSC
Pandemie durchkreuzt Kreuzfahrt-Pläne

Die Corona-Pandemie ist in Europa noch längst nicht im Griff - im Gegenteil. Das hat erneut Auswirkungen auf Kreuzfahrten. Die Reedereien MSC Cruises und Costa haben reagiert.

Freitag, 06.11.2020, 11:38 Uhr aktualisiert: 06.11.2020, 11:40 Uhr
Wegen der Corona-Pandemie: Die Winterroute der «Costa Smeralda» wurde angepasst. Foto: Andrea Warnecke

Genf (dpa/tmn) - Die weitreichenden Einschränkungen in Europa wegen der Corona-Pandemie bringen die Pläne der Kreuzfahrt-Reedereien ein weiteres Mal durcheinander.

So setzte MSC Cruises die Abfahrten der «MSC Magnifica» ins östliche Mittelmeer vom 8. November bis zum 18. Dezember 2020 vorübergehend aus, wie das Unternehmen mitteilte. Nach der Pause soll die Route bis April 2021 fortgesetzt werden. Auch die Weltreise des Schiffes 2021 hat MSC Cruises nun abgesagt, weil die meisten Häfen auf der Route nicht verfügbar seien.

Die «MSC Grandiosa» dagegen soll weiterhin auf ihrer Route im westlichen Mittelmeer fahren, auf der mit Ausnahme von Valletta auf Malta nur Häfen in Italien angelaufen werden.

Zuvor hatte bereits Costa angekündigt, die Routen des Winterfahrplans anzupassen. Die «Costa Smeralda» wird auf ihren Seereisen bis Ende Februar 2021 nur noch italienische Städte anlaufen, die Stopps in Frankreich und Spanien wurden gestrichen.

Die geplanten Reisen der «Costa Diadema» im Mittelmeer waren auf 6. April 2021 verschoben, die Kreuzfahrten der «Costa Favolosa» in der Karibik komplett abgesagt worden. Und auch die Weltreise der «Costa Deliziosa» 2021 hatte die Reederei gestrichen.

© dpa-infocom, dpa:201106-99-234858/2

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