Haustier & Hygiene
Holzspäne im Terrarium binden Gerüche

Ein Terrarium muss mit einem Untergrund ausgestattet sein, der den Ansprüchen der dort lebenden Tiere gerecht wird. In vielen Fällen ist Holzspäne gut geeignet, denn es bringt mehrere Vorteile mit sich.

Mittwoch, 07.06.2017, 05:06 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 07.06.2017, 05:02 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 07.06.2017, 05:06 Uhr
Für Schlangen wie die Milchschlange ist eine Einstreu aus Holzspänen im Terrarium ideal. Foto: FLH

Overath (dpa/tmn) - Landschildkröten, Echsen und Schlangen fühlen sich in einem Terrarium mit Holzspänen am wohlsten. Die Auswahl reicht dabei von Korkschrot, Buchenspänen über Pappelholz bis hin zu Pinienborkenstücken.

Der Vorteil bei diesen Materialien: Sie speichern sowohl Wärme als auch Feuchtigkeit gut und binden Gerüche, erklärt Roland Zobel von der Fördergemeinschaft Leben mit Heimtieren. Außerdem ist dieser Bodengrund häufig keimhemmend, was die Hygiene im Terrarium verbessert.

Für feuchtigkeitsliebende Schlangen und Regenwaldbewohner greifen Tierhalter am besten auf die sogenannte Terrarienerde zurück. Sie wird meist als trockener Ziegel angeboten, der aus Kokosfasern besteht und vor der Verwendung im Wasser quellen muss. Die Ziegel können viel Wasser und Wärme speichern und erhöhen damit die Luftfeuchtigkeit im Terrarium. Da der Bodengrund extrem leicht ist, können die Tiere sehr gut darin graben.

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