Als Vorsichtsmaßnahme
Tierhalter ziehen bei Gewitter besser die Gardinen zu

Wenn ein Gewitter ausbricht, zucken viele Tiere zusammen. Vor allem Hunde und Katzen können anfällig für laute Wetterphänomene sein. Tierhalter sollten in diesem Fall eingreifen.

Mittwoch, 13.06.2018, 15:52 Uhr

Halter bieten ihrem Hund bei Gewitter am besten ein ruhiges Plätzchen an und verdunkeln die Fenster. Foto: Monique Wüstenhagen

Kamp-Lintfort (dpa/tmn) - Krachende Donner und helle Blitze jagen Haustieren schnell Angst ein. Wer zu Hause ein sensibeles Tier hat, kann einige Vorkehrungen treffen, um das Unwetter für Hund und Katze erträglicher zu machen.

Der Bund Deutscher Tierfreunde rät: Fenster und Türen schließen und die Gardinen zuziehen, damit weniger Lärm und Licht hereindringt. Auch sollten Halter bei einem Gewitter auf Spaziergänge mit dem Hund verzichten. Ängstliche Tiere können schreckhaft reagieren und wegrennen.

Auch wenn es schwerfällt, reden Katzen- und Hundehalter während des Gewitters besser nicht auf ihr Tier ein oder streicheln es besonders viel. Denn bei so viel Aufmerksamkeit kann das Tier erst recht das Gefühl bekommen, dass etwas nicht in Ordnung ist. Besser: Ruhe bewahren und Gelassenheit ausstrahlen - und das Unwetter ignorieren.

Zum Teil kann auch Ablenkung helfen: Bei verspielten Tieren kann der Besitzer versuchen, sie etwa mit einem Ball zum Spielen zu animieren. Wenn sich das Tier jedoch unter dem Schrank oder Bett verkriecht, sollte man es in Ruhe lassen.

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