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Ausgesperrt – was nun?

Hat man sich ausgesperrt, ist der Schock im ersten Moment groß. Doch die ersten Anzeichen von Panik sollten nun im Zaume gehalten werden, denn in solchen Momenten lohnt es, einen kühlen Kopf zu bewahren. Gerade im Bereich der Schlüsseldienste ist die Zahl der schwarzen Schafe nämlich groß. 

Mittwoch, 29.05.2019, 14:43 Uhr
Foto: Bild von Mystic Art Design auf Pixabay

Viele Anbieter warten nur auf kopflose Kunden, um deren Notlage auszunutzen und sie über den Tisch zu ziehen. Das braucht niemand mit sich machen zu lassen.

Die Wahl mit Bedacht angehen

Schlüsseldienste, die sich „AAA“ nennen, legen es nur darauf an, an erster Stelle zu erscheinen, um von verzweifelten Kunden als erstes angerufen zu werden. Kunden sollten deswegen ihre Priorität auf einen Schlüsseldienst legen, der sie durch qualitative Faktoren überzeugt. Dazu gehören ein seriöser Name, eine korrekte Anschrift und eine Verifizierungsmöglichkeit über das Internet. Schlüsseldienste, die in Vergleichsportalen aufgeführt sind, erfüllen für die Aufnahme in dieser Liste einige Kriterien und sollten deswegen mit Vorzug behandelt werden. Auch Kundenbewertungen können trotz der Gefahr von Fälschungen einen Aufschluss über Kompetenz und Seriösität des Dienstleisters vermitteln. Eingetragene Schlüsselnotdienste in Münster finden Sie unter diesem Link.

Der Schlüsseldienst vor Ort ist die bessere Wahl

Auch ist ein Dienstleister vor Ort wie zum Beispiel der Schlüsseldienst für Münster zumeist die bessere Wahl, weil die Kundenbindung größer ist, während überregional agierende Unternehmen dazu neigen, jeden Fall nach Schema F abzuhandeln. Überdies ist die Wartezeit bei überregionalen Schlüsseldiensten größer. Da Schlüsseldienste um die Präferenz der Kunden Bescheid wissen, täuschen manche Dienstleister mittels Call-ID-Spoofing eine Vorort-Präsenz vor. Diese Masche kann mit einem Internetvergleich sowie einer typischen Callcenter-Atmosphäre am anderen Ende der Leitung aufgedeckt werden.

Auf den Preis achten

In der Branche der Schlüsseldienste ist die Preisspanne größer als aus anderen Branchen bekannt. Unseriös agierende Schlüsseldienste können mitunter das Vielfache dessen verlangen, was ein seriöser Schlüsseldienst für denselben Fall in Rechnung stellen würde. Ein Tipp: Eine geschlossene, aber nicht zugesperrte Tür sollte nicht viel mehr als 100 Euro kosten und eine geschlossene und von innen verschlossene Tür nicht viel mehr als 140 Euro. Ein Zuschlag von 60 bis 80 Euro für das Wochenende, Feiertage sowie den Abend- und Nachtstunden ist durchaus üblich. In diesen Zeiten passieren naturgemäß die meisten derartigen Unfälle.

Auf feste Vereinbarungen bestehen

Kunden sollten deswegen vor der Dienstleistung mit dem Schlüsseldienst einen festen Preis ausmachen, nachdem dem Mitarbeiter die ersten Informationen über das Malheur gegeben worden sind. Um eine böse Überraschung nach dem Aufsperren der Tür zu vermeiden, sollte sich der Kunde den telefonisch vereinbarten Preis von dem Mitarbeiter noch einmal bestätigen lassen, sobald dieser mit seinem Auto vorgefahren ist. Dieser Preis ist dann bindend und nachträgliche Korrekturen zugunsten des Schlüsseldienstes sind unredlich und unzulässig.

Falsche Spiele entlarven

Der Schlüsseldienst ist angesichts der Einfachheit und des geringen Aufwands der Arbeit bei gleichzeitig hohen Preisen ein lukratives Geschäft. Schwarze Schafe sind bestens vertraut in kleinere Tricks, um den Preis hochzutreiben. Dazu gehören zum Beispiel das Anrücken von gleich zwei Mitarbeitern, die natürlich separat bezahlt werden müssen, das Vortäuschen einer besonderen Schwierigkeit der Aufgabe (die meisten Türen lassen sich von geschulten Kräften mit einem Griff mit einem Dietrich öffnen) sowie insbesondere das Aufbrechen des Schlosses.
Ein solches Vorgehen sorgt nicht nur für höhere Kosten, sondern ist auch mit einem Mehraufwand verbunden. Bevor Schlüsseldienste ein solches Vorgehen anwenden, sollten Kunden sichergehen, dass der Schlüsseldienst die Tür nicht anders geöffnet bekommt. Die Praxis hat gezeigt, dass das Aufbrechen des Schlosses in den seltensten Fällen notwendig ist.

Sich nicht unter Druck setzen lassen

Andere Schlüsseldienste bestehen auf eine prompten Bezahlung in Bar und setzen den Kunden, der dies nicht kann oder möchte, unter Druck. Sie drohen etwa mit dem Wiederverschluss der Tür oder mit Mehrkosten. Während die Drohung, die Tür wieder zuzusperren, eine unzulässige Nötigung darstellt, ist auch die Drohung der Mehrkosten nicht zu akzeptieren, denn in Deutschland ist die Bezahlung über eine Rechnung der übliche Geschäftsweg. Sollte der Kunde nicht bezahlen, können Schlüsseldienste immer noch den Weg über ein Inkasso-Unternehmen gehen.

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