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Teure Energierechnung unterm Weihnachtsbaum? Mit diesen Tipps im Winter Energie sparen

Der Winter schüttet nicht nur Schnee, sondern auch höhere Energiekosten aus der Wolkendecke: Das Haus ist ständig geheizt, die Bewohner nur noch zu Hause und unermüdlich brennt das Licht. Gleichzeitig zapft der leuchtende Weihnachtsbaum Strom von der Steckdose und die frierenden Füße sind mit 20 Grad Zimmertemperatur nicht mehr zufrieden. Damit die kalte Jahreszeit dennoch nicht zum Energie-Gau wird, sind hier ein paar kostensenkende Tipps - von Strom bis Heizung.

Freitag, 06.12.2019, 12:19 Uhr aktualisiert: 06.12.2019, 12:35 Uhr
Foto: Photo by Sven Brandsma on Unsplash

Energie richtig nutzen und sparen

Auch wenn neue Geräte mit einem niedrigen Verbrauch angeben, eine Neuanschaffung ist meist nicht nötig, um vorhandene Energie zu sparen. Hier und da ein paar achtsame Kniffe reichen völlig aus:

  • Stromanbieter wechseln: Der erste Blick sollte immer auf den Stromtarif fallen, weil sich hier am meisten sparen lässt - mit einem intelligenten Wechsel sogar oft mehrere hundert Euro.
  • Richtig Lüften: Wer seine Fenster im Winter ständig gekippt hält, kühlt nur das Haus aus. Aber auch Schimmel erhebt irgendwann drohend seinen blau-weißen Finger. Deshalb im Winter nur regelmäßiges Stoßlüften: Fünf bis zehn Minuten reichen meist aus, damit sich die Raumluft vollständig austauscht.
  • Sparsam kochen und backen: Statt die Nudeln zu kochen, ist der Wasserkocher eine billigere Alternative. Aber auch beim Plätzchen backen lässt sich sparen: Restwärme nutzen und den Ofen nicht vorheizen.
  • Auf LED-Lampen umstellen: LED-Lampen verbrauchen bis zu 80 % weniger Strom als normale Glühbirnen. Deshalb austauschen und Strom sparen - z. B. mit Osram LED Leuchtmittel .
  • Fenster geschlossen halten: Nach dem Stoßlüften die Fenster schließen; am besten noch die Jalousien, Rollos und Vorhänge dazu - so bleibt die Wärme auch im Raum.
  • Warm anziehen: Nicht nur draußen sollte man sich warm anziehen, auch im Haus kann man damit Energie sparen - vor allem, wenn man dicke Socken trägt.

Heizkosten im Winter senken 

Wer im Winter richtig heizt, kann damit schnell ein paar Löcher im Geldbeutel stopfen; hier sind ein paar einfache Handgriffe:

  • Die ideale Raumtemperatur: Für die Wohnräume empfiehlt das Umweltbundesamt 20 Grad, für das Badezimmer 21-22, für die Küche 18 und für das Schlafzimmer 17. Bereits mit einem Grad weniger sinken die Heizkosten um sechs Prozent.
  • Heizkörper dämmen: Über die Außenwand geht viel Wärme verloren; eine Isolationsschicht hinter dem Heizkörper verhindert das hingegen. Dämmmatten mit Aluminiumbeschichtung gibt es im Baumarkt.
  • Heizkörper freihalten: Wenn etwa Möbel vor der Heizung stehen, kann der Heizkörper nur weniger Wärme abgeben. Ein kurzes Umräumen ist die schnelle Lösung.
  • Heizkörper entlüften: Oft ist Luft in der Heizung, wenn sie kalt bleibt oder seltsam gluckert. Hier sollte die Heizung dringend entlüftet werden.
  • Fenster und Türen abdichten: Türen und Fenster sind geschlossen, aber es zieht trotzdem? Da hilft nur abdichten: für die Türen Schaumdichtungsbänder; für die Fenster Gummidichtungen oder Dichtungsbänder.
  • Programmierbare Thermostate: Damit lassen sich Heizzeiten auf die die gewünschte Temperatur und Zeit einstellen; wenn man lüftet, fährt die Heizung automatisch herunter und die Temperatur sinkt bei Nacht von selbst.
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