Günstiger wohnen im Alter
Wohnungstausch kann sich eher lohnen als Teilung

Die Teilung einer großen Wohnung im Alter hat mehrere Vorteile - vor allem, dass man mit Mieteinnahmen die Rente aufbessert. Aber die finanziellen und rechtlichen Hürden können zu groß sein.

Freitag, 03.01.2020, 12:58 Uhr aktualisiert: 03.01.2020, 13:03 Uhr
Große Wohnungen lassen sich unter Umständen in zwei separate Einheiten aufteilen. Foto: Christin Klose

Berlin (dpa/tmn) - Die Idee klingt gut, die Hürden sind aber mitunter zu hoch: Wollen Ältere ihre zu große Eigentumswohnung in zwei kleinere Einheiten umbauen und eine davon vermieten, lohnt sich das unter Umständen nur bedingt.

Darauf weist der Verband Privater Bauherren (VPB) hin. Er wird nach eigenen Angaben immer öfter von Wohnungseigentümern wegen solcher Umbauideen konsultiert.

Das Problem: In der Regel müssen bauliche Veränderungen dieser Art von den anderen Wohnungsbesitzern im Gebäude genehmigt werden. Und etwa der Einbau eines zusätzlichen Badezimmers ist technisch aufwendig und entsprechend teuer.

Sind die Kosten und rechtlichen Hürden zu hoch, sollten Wohnungsbesitzern einen Wohnungstausch in Erwägung ziehen, rät der VPB. Gerade in großen Wohnanlagen finde sich womöglich eine junge Familie, die sich mehr Wohnfläche wünscht.

Ein Tausch der Wohnungen habe mehrere Vorteile für Senioren, die sich verkleinern wollen: Man bleibe in der gleichen Anlage, und der teure Umbau entfällt. Der Wertunterschied von der kleineren zur größeren Wohnung lasse sich finanziell ausgleichen, wodurch man auch die erhofften neuen Einnahmen erhält.

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