Fenster nicht kippen
Stoßlüften hilft gegen Schimmelbildung

Breiten sich Schimmelsporen in der Wohnung aus, kann dies die Gesundheit belasten. Mit einfachen Handlungen können Sie Schimmelbildung aber meist verhindern.

Montag, 08.03.2021, 11:54 Uhr aktualisiert: 08.03.2021, 11:56 Uhr
Um Schimmelbildung zu verhindern, lüftet man am besten regelmäßig und stoßweise. Foto: Christin Klose

Stuttgart (dpa/tmn) - Bei dauerhaft zu hoher Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen kann sich Schimmel bilden. Das gilt nach Angaben der Prüforganisation Dekra insbesondere, wenn Feuchtigkeit an kühlen Wänden kondensiert.

Feuchtigkeit entsteht bei täglichen Tätigkeiten wie Duschen, Kochen, Waschen, Wäschetrocknen und sogar durch das Atmen. Auch Pflanzen oder ein Aquarium können viel Wasser verdunsten.

Gegen Schimmelbildung hilft ein ausreichender Luftaustausch: Also für Durchzug sorgen und regelmäßiges Stoßlüften - mehrmals am Tag wenige Minuten. Man sollte die Fenster aber nicht dauerhaft auf Kipp stehen lassen.

Außerdem ist es sinnvoll Räume ausreichend zu heizen, damit Bauteile und Wände nicht auskühlen. Bei kühleren Räumen sollte man Türen schließen - damit die Feuchtigkeit nicht hineinzieht. Auch nach dem Duschen und nach dem Kochen ist es sinnvoll: Fenster auf, aber Tür zu - damit sich die Feuchtigkeit nicht in alle Räume ausbreitet.

Sollten sich Schimmelsporen stark in Räumen ausbreiten, kann dies Bewohner gesundheitlich belasten und beispielsweise zu Allergien oder chronischen Atemwegserkrankungen führen.

© dpa-infocom, dpa:210308-99-734488/2

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