Kindererziehung
Shirley MacLaine und die negative Inspiration

Mit gutem Beispiel voran - dazu hat Shirley MacLaine ihre ganz eigenen Ansichten. Vor allem was die Kindererziehung angeht.

Donnerstag, 13.04.2017, 11:20 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 13.04.2017, 11:18 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 13.04.2017, 11:20 Uhr
Shirley MacLaine gibt Eltern ungewöhnliche Tipps. Foto: Nina Prommer

Berlin (dpa) - Die US-Schauspielerin Shirley MacLaine (82) hält eine negative Inspiration für das Wichtigste, das Eltern ihren Kinder mitgeben können. Ein negatives Beispiel vor Augen zu haben, sei sehr viel greifbarer und eindrücklicher als ein gutes Beispiel, sagte sie der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung».

«Außerdem sind Lob und Zuspruch oft bloß so dahergesagt und manchmal gar nicht ernst gemeint. Aber wenn man aus unmittelbarer Nähe miterlebt, was man nicht sein oder werden möchte, dann ist das emotional viel wahrhaftiger.»

Sie selbst habe es immer anders machen wollen als ihre Mutter, die sich außerhalb der Familie niemals habe ausleben können. «Es war nicht zu übersehen, dass sie das frustriert hat.»

In ihrem neuen Film «Zu guter Letzt», der am Donnerstag in den deutschen Kinos anlief, spielt MacLaine eine herrische alte Dame, die bereits zu Lebzeiten ihren eigenen Nachruf in Auftrag gibt.

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