Kritik
Richard Branson hält Trumps Energiepolitik für «naiv»

Richard Branson nimmt an der UN-Konferenz zum Schutz der Meere in New York teil. Dort hat er sich auch zu Donald Trumps angekündigtem Klima-Ausstieg geäußert.

Freitag, 09.06.2017, 08:32 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 09.06.2017, 08:28 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 09.06.2017, 08:32 Uhr
Richard Branson bei der UN-Konferenz zum Schutz der Meere in New York. Foto: Michael Brochstein

New York (dpa) - Der britische Milliardär und Gründer der Virgin-Gruppe, Richard Branson, hält US-Präsident Donald Trumps Haltung zur Energiebranche für einfältig.

Trump sei «naiv» in seinem Glauben, die amerikanische Wirtschaft durch schmutzige Energieträger wie Kohle beleben zu können, sagte Branson am Donnerstag in New York. 193 Länder der Welt hätten begriffen, dass der Wechsel zu nachhaltigen Energieerzeugern wie Wind- und Solarkraft ein Gewinn sei. «Saubere Energie kann erheblich billiger sein als schmutzige Energie.»

Branson war anlässlich der noch bis Freitag tagenden UN-Konferenz zum Schutz der Meere in New York. Bei dieser ersten UN-Konferenz zum Thema wollen sich die Teilnehmer auf eine politische Absichtserklärung einigen, in der sie sich freiwillig zu Maßnahmen verpflichten, um die Ozeane besser zu schützen.

Trump hatte vor einer Woche den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen angekündigt und dieses als schädlich für die amerikanische Wirtschaft bezeichnet. Trump zufolge gingen durch die Vereinbarung 2,7 Millionen US-Jobs bis zum Jahr 2025 verloren.

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