Flüge im Privatjet
Kritik an Harry und Meghan - Elton John «tief erschüttert»

Wegen einiger Flüge in Privatjets sind Harry und Meghan ziemlich angefeindet worden. Jetzt hat Elton John die britischen Royals verteidigt.

Dienstag, 20.08.2019, 14:04 Uhr aktualisiert: 20.08.2019, 14:09 Uhr
Elton John und Prinz Harry sind eng befreundet. Foto: Gareth Fuller

London (dpa) - Der britische Popstar Elton John (72) hat sich «tief erschüttert» gezeigt über Kritik in der Presse an Prinz Harry (34) und Herzogin Meghan (38).

Britische Boulevardmedien hatten das royale Glamour-Paar, das gerne in sozialen Netzwerken zum Klimaschutz aufruft, der Heuchelei bezichtigt. Grund waren Berichte über mehrere Flüge des Paars in Privatjets innerhalb weniger Tage. Im Privatflugzeug zu reisen ist weitaus klimaschädlicher als ein Linienflug.

Einen dieser Flüge hatte Elton John den beiden mit ihrem im Mai zur Welt gekommenen Sohn Archie Harrison für einen Urlaub in seinem Haus in Nizza spendiert, wie der Popstar in einer Reihe emotionaler Tweets mitteilte. Die Berichte darüber seien aber «verfälscht» und «bösartig» gewesen. Er habe mit einer Spende an eine Umweltschutzorganisation dafür gesorgt, dass der Flug klimaneutral gewesen sei.

Harrys Mutter Diana sei eine seiner besten Freundinnen gewesen, fügte Elton John hinzu. «Ich fühle eine tiefe Verpflichtung, Harry und seine Familie vor den unnötigen Übergriffen der Presse zu schützen, die zu Dianas vorzeitigem Tod beigetragen haben.» Prinzessin Diana war 1997 nach einer Verfolgungsjagd mit Paparazzi in Paris bei einem Autounfall tödlich verunglückt.

Nach Elton John sind auch Popstar Pink und US-Moderatorin Ellen DeGeneres für das Paar in die Bresche gesprungen. Die Art, wie Menschen Meghan behandelten, sei «die öffentlichste Form des Mobbings», die sie seit einer Weile gesehen habe, twitterte US-Sängerin Pink (39) am Dienstag. «Das ist außer Kontrolle geraten. Lasst uns alle ein bisschen netter sein.»

Auch die US-Moderation Ellen DeGeneres verteidigte Harry und Meghan: «Stellen Sie sich vor, Sie werden für alles, was Sie tun, angegriffen, wenn Sie nur versuchen, die Welt zu verbessern», twitterte die 61-Jährige. Sie habe die beiden einmal in Großbritannien zum Thema Naturschutz interviewt und habe die Royals als die «bodenständigsten und mitfühlendsten Menschen» erlebt.

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