Im Schadensfall
Drohnen-Piloten brauchen Haftpflichtversicherung

Der Besitz einer Drohne ist ein teures Hobby: Neben der Anschaffung des Flugobjektes braucht man auch eine spezielle Haftpflichtversicherung, um im Schadensfall auf der sicheren Seite zu sein.

Donnerstag, 08.06.2017, 04:26 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 08.06.2017, 04:20 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 08.06.2017, 04:26 Uhr
Drohnenpiloten benötigen eine spezielle Haftpflichtversicherung, die sie bei möglichen Sach- oder Vermögensschäden schützt. Foto: Patrick Pleul

Berlin (dpa/tmn) - Jedes Luftfahrzeug muss laut Gesetz versichert werden. Damit gilt auch für Drohnen eine Versicherungspflicht.

Eine private Haftpflichtversicherung greift allerdings nicht in jedem Fall, erklärt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Drohnen-Piloten bräuchten mitunter eine spezielle Police.

Eine solche spezielle Haftpflichtversicherung kommt für Schäden auf, die der Hobbypilot anderen zufügt. Dazu zählen in der Regel Sach-, Personen- und Vermögensschäden bis zu der festgelegten Deckungssumme.

Flugmodelle, die schwerer sind als 250 Gramm, müssen künftig mit dem Namen und der Adresse des Halters gekennzeichnet sein. Dadurch sollen Besitzer schnell ermittelt werden können, wenn es zu einem Unfall gekommen ist. Die Kennzeichnung muss fest mit dem Flugmodell verbunden sein und feuerfest beschriftet werden. Drohnenbesitzer haben dafür noch bis zum 1. Oktober Zeit, erklärt der GDV.

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