Finanztest
Abrufkredit oft günstiger als Dispokredit

Wenn das Geld am Monatsende knapp wird, überziehen Bankkunden gern ihr Konto. Dafür nehmen sie ihren Dispokredit in Anspruch, der oft einen hohen Dispozins beinhaltet. Dabei käme ein Abrufkredit deutlich günstiger:

Freitag, 19.04.2019, 04:58 Uhr aktualisiert: 19.04.2019, 05:02 Uhr
Ein Test zeigt: Abrufkredite sind oft billiger als Dispokredite, aber nicht jede Bank bietet sie an. Foto: Jens Kalaene

Berlin (dpa/tmn) - Abrufkredite können eine Alternative zum Dispokredit sein. Denn laut einem Test der Zeitschrift « Finanztest » (Ausgabe 5/2019) sind sie oft billiger.

Die Sollzinsen liegen bei den günstigsten Banken bei weniger als 5 Prozent. Der Haken: Nur 26 der 148 befragten Institute haben einen Abrufkredit im Programm.

Ein weiterer Vorteil von Abrufkrediten: Über die Zinsen hinaus fallen keine zusätzlichen Kreditkosten an - keine Bearbeitungsgebühr, keine Bereitstellungsprovision und auch keine Kontoführungsgebühr für das Kreditkonto. Die Höhe der Zinsen variiert von Anbieter zu Anbieter.

Auch der Kreditrahmen, den die Banken für ihre Abrufkredite anbieten, ist unterschiedlich. «Finanztest» fand im Test Höchstbeträge zwischen 1500 und 50.000 Euro. Voraussetzung ist immer ein regelmäßiges Einkommen.

Bei Abrufkrediten erhält der Kunde einen Kreditrahmen, über den er frei verfügen kann. Zinsen werden nur auf den in Anspruch genommenen Betrag fällig. Der Kredit hat keine feste Laufzeit. Den Zins kann die Bank immer an den Marktzins anpassen.

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