12 Cent mehr als im Vormonat
Tanken im Januar fast so teuer wie vor Corona

Die Spritpreise normalisieren sich langsam wieder auf Vor-Corona-Niveau. Im Januar kostete ein Liter Super im Schnitt 12 Cent mehr als im Dezember.

Montag, 01.02.2021, 13:59 Uhr aktualisiert: 01.02.2021, 14:02 Uhr
Eine Frau hält an einer Tankstelle an einer Zapfsäule eine Zapfpistole in der Hand und betankt ein Auto. Foto: Sven Hoppe

München (dpa) - Tanken war im Januar deutlich teurer als im Dezember. Im bundesweiten Monatsdurchschnitt kostete ein Liter Super E10 1,351 Euro, wie der ADAC am Montag mitteilte. Das sind 12 Cent mehr als im Vormonat. Diesel verteuerte sich um 12,4 Cent auf 1,233 Euro.

Damit sind beide Kraftstoffe nur noch wenige Cent billiger als im Februar 2020, bevor die Öl- und Kraftstoffpreise im Zuge der Corona-Krise einbrachen.

Für den aktuellen Anstieg ist die Entwicklung der Pandemie allerdings nicht entscheidend. Vielmehr kommen hier zwei staatliche Maßnahmen zusammen: So endete zum Jahreswechsel die vorübergehende Reduzierung der Mehrwertsteuer und die CO2-Abgabe startete. Zusammen macht das laut ADAC 10 bis 11 Cent pro Liter aus.

Teuerster Tag im Monat war für Fahrer von Benzinern der 31. Januar mit im Mittel 1,37 Euro pro Liter E10. Für Dieselfahrer war es der 17. Januar mit 1,244 Euro.

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